Wie viel Kapital brauche ich zum Traden?

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Wer einmal richtig für das Thema Börse und Trading begeistert ist, möchte in der Regel sofort mit dem Handel beginnen. Dass es Sinn macht, sich vorher mit der Materie zu beschäftigen ist klar, allerdings nicht für jedermann selbstverständlich. Abhängig vom Beruf und der persönlichen Situation steht verschieden viel oder auch wenig Kapital zur freien Verfügung.

Wie viel Kapital zum Traden benötigt wird, lässt sich nicht pauschal sagen. Der Idealbetrag ist abhängig von Alter, Vermögensstruktur und Risikobereitschaft des Anlegers. Weiterhin hängt es davon ab, welche Art von Investments geplant ist.

Wer sich bei einem Broker ein Demodepot zugelegt hat meistens einen Wert von 100.000 EUR zur Verfügung. Diesen Wert hat der normale Anleger in der Regel nicht mal eben zur Verfügung. Vermutlich ist die Summe so hoch angesetzt, damit der Kunde beim Testen, größere Gewinne einfährt. 1% zu erwirtschaften ist nicht besonders schwer und das wären bei 100.000 EUR immerhin schon mal 1.000 EUR. Die lassen sich mit weniger Kapital allerdings nicht so schnell verdienen.

Durchschnittlich hat der private Anleger auf seinem Depot 3.000-15.000 EUR zur Verfügung. Einige mehr, andere weniger. Wichtig ist, dass Sie nur Kapital einsetzen, welches Sie nicht benötigen und worauf Sie im schlimmsten Fall eines Totalverlusts auch komplett verzichten können!

Ebenso sollten Sie nicht alles für das Trading zur Verfügung stehende Kapital in Risikoreiche Anlegen investieren. Wenn Sie nur auf Risiko Traden, sollten Sie nur einen ganz kleinen Betrag von Ihrem Kapital einsetzen und dieses erst Aufstocken, wenn Sie tatsächlich Gewinne einfahren.

Abhängig von dem, was Sie monatlich verdienen wollen, benötigen Sie entsprechend Kapital. Wenn Sie z.B. 2500 EUR pro Monat verdienen wollen, ist ein Kapital von 5000 EUR definitiv zu wenig. Bei einem Kapital von 50.000 EUR ist dies schon realistischer, aber dennoch nicht einfach. Vergessen Sie nicht, das noch Transaktionskosten und Abgeltungssteuer hinzukommen. Um 5.000 EUR monatlich zu verdienen, wären 100.000 EUR angebrachter. Je höher das Kapital, desto weniger Rendite benötigen Sie, ihr Ziel zu erreichen und um so weniger Risiko müssen Sie dabei eingehen.

Mehr Kapital bedeutet mehr Gewinn

Je mehr Kapital zur Verfügung steht, desto höher fällt der Gewinn aus. Ein einfaches Beispiel:

Sie kaufen 1 Aktie für 100 EUR. Die Kosten für die Transaktion liegen bei 10 EUR. Die Aktie steigt um 10% und Sie verkaufen diese für 110 EUR. Für den Verkauf fällt wieder eine Transaktion von 10 EUR an. 110 EUR – 10 EUR – 10 EUR = 90 EUR. In diesem Fall haben Sie nach Abzug der Kosten 10% Verlust. Die Kosten der Transaktion sind im Vergleich zur Gesamtsumme viel zu hoch und werden nicht mal vom Gewinn gedeckt.

Das gleiche Beispiel bei einem Einsatz von 1000 EUR.

1000 EUR + 10% = 1100 EUR
1100 EUR – 10 EUR – 10 EUR = 1080 EUR

Bei einem Einsatz von 1000 EUR haben Sie nach Abzug aller Kosten immerhin noch 80 EUR Gewinn. Dies entspricht 8%.

Das gleiche Beispiel bei einem Einsatz von 10.000 EUR.

10000 EUR + 10% = 11000 EUR
11000 EUR – 10 EUR – 10 EUR = 10.980 EUR

Bei einem Einsatz von 10.000 EUR haben Sie nach Abzug aller Kosten immerhin noch 980 EUR Gewinn. Dies entspricht 9,8%.

Je größer Ihr Einsatz, desto geringer die Transaktionskosten und desto größer der mögliche Gewinn. Bei kleinen Einsätzen lohnt sich der Handel einfach nicht. Das Ganze ist natürlich abhängig vom Investment. Nicht bei allen Anlagen fallen so hohe Transaktionskosten an.

Dennoch sollte nicht alles Kapital für eine Position eingesetzt werden. In einem Money-Management sollte je nach Strategie eine geeignete Größe gewählt werden, damit das Risiko sich mehr verteilt.

Handel mit wenig Kapital

Auch mit wenig Kapital haben Sie die Möglichkeit mit einigen Finanzprodukten Geld zu verdienen, ohne das die Kosten großartig Ihren Gewinn reduzieren. Zum Beispiel können Sie bei eToro bereits ab 50 Euro handeln – und das sehr komfortabel. Deswegen ist eToro auch einer der beliebtesten Broker unter Einsteigern.

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Das Stichwort ist hier der Hebel. Am Beispiel von CFD’s müssen wir nur einen geringen Satz des Kapitals hinterlegen und können mit diesem Betrag ein vielfaches an Kapital am Markt bewegen. In vielen Fällen fallen bei CDFs keine Gebühren an, sofern eine Position nicht über Nacht gehalten wird, sodass Sie theoretisch auch schon mit 100 EUR anfangen könnten. Über Nacht werden jedoch Zinsen fällig. Alles ist jedoch abhängig vom jeweiligen Broker. Einige verlangen auch schon tagsüber Zinsen. Viele CFD-Broker verlangen für den Start heutzutage kein hohes Startkapital mehr. Sie können dort mit wenig Geld direkt loslegen. Allerdings braucht es auch hier sehr viel Zeit und können, um aus sehr wenig Geld viel Geld zu machen.

Eine andere Möglichkeit sind sogenannte Hebelzertifikate (Turbozertifikate). Ein kleines Beispiel an einer Aktie. Anstatt für 2000 EUR Aktien am Unternehmen X zu kaufen, investieren Sie 500 EUR in ein Zertifikat von dem Unternehmen mit Hebel 4. Durch den Hebel wirkt es sich quasi so aus, als hätten Sie für 2000 EUR diese Aktie gekauft. Steigt die Aktie um 10% (200 EUR), so steigt das Zertifikat um 4*10% (200). Beachten Sie, dass der Hebel in beide Seiten geht und ein Verlust sehr schnell möglich ist. Bei Zertifikaten fallen in der Regel durch den Spread weitere Kosten an, die hier jetzt nicht berücksichtigt worden sind.

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