Forex Signale - Alles über den Devisenhandel
Der Forex-Markt ist der größte Devisenmarkt der Welt. Hier werden Währungen rund um die Uhr gekauft und verkauft, selbst Privatpersonen können an diesem Handel über spezielle Forex-Broker teilnehmen. Durch geringe Einsätze und die hieraus resultierende Hebelwirkung ist es schon mit kleinen Geldbeträgen möglich, hohe Gewinne zu erzielen.
Um jedoch am Forex-Markt erfolgreich zu sein ist es wichtig, über verschiedene Daten, die die jeweiligen Währungen beeinflussen, informiert zu sein. Faktoren, die den Wert einer Währung beeinflussen und somit für Gewinne oder Verluste am Forex-Markt sorgen können, werden Forex-Signale genannt.
Forex-Signale können aus verschiedenen Quellen bezogen werden. Dies ist zum einen die fundamentale Analyse, die sich mit verschiedenen wirtschaftlichen Daten des jeweiligen Landes, in dem die Währung zuhause ist, beschäftigt. Analysiert werden beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, die Wirtschaftsleistung sowie das Zinsniveau und die Inflation. Nur dann, wenn die Wirtschaft eines Landes gesund ist und auch weiterhin stabil eingeschätzt wird, wird sich auch die Währung positiv entwickeln. Diese Informationen geben den Analysten somit Auskunft darüber, wie sich die Währung in den kommenden Tagen und Wochen entwickeln wird, woraus wiederum Forex-Signale entstehen können. Die fundamentale Analyse beschäftigt sich somit mit aktuellen Daten, die auch aus den Nachrichten erkennbar sind.
Weitere wichtige Daten für die Fundamentalanalyse sind politische Informationen, die sich ebenfalls auf die Entwicklung der Währung auswirken können. So können die Wahl einer neuen Partei, aufkommende Unruhen oder politische Widerstandsorganisationen einen negativen Einfluss auf die Wirtschaftsleistung und somit eine Währung negativ beeinflussen. Neben der fundamentalen Analyse können Forex-Signale auch aus der charttechnischen Analyse genutzt werden. Grundlage hierfür ist der Chartverlauf der Währung innerhalb eines bestimmen Zeitraums. Hieraus werden Aufwärtstrends, Abwärtstrends und somit Kauf- und Verkaufssignale ermittelt. Hintergrund dieser Berechnungen ist die Annahme, dass sich Ereignisse der Vergangenheit wiederholen und dass nach einer steilen Abwärtsbewegung beispielsweise eine Gegenreaktion einsetzt. Diese Daten basieren jedoch vorwiegend auf historischen Daten, so dass der Einsatz dieser Daten oft umstritten ist.
Für den erfolgreichen Handel am Forex-Markt ist es sinnvoll, sowohl die Daten der fundamentalen als auch der charttechnischen Analyse zu nutzen um eine Forex Strategie für sich zu entwickeln. Die sich hieraus ergebenden Forex-Signale können dann für die eigenen Kauf- und Verkaufsentscheidungen genutzt werden. Nur wer schnell und sicher handelt, wird auch Erfolg beim Handeln mit Währungen haben.
Privatpersonen haben jedoch nicht uneingeschränkten Zugriff auf die jeweiligen Informationen, auch ist es mitunter schwer, wichtige von unwichtigen Daten zu trennen. Um Anleger beim Forex Trading zu unterstützen, bieten viele Broker die Veröffentlichung von Forex-Signalen für ihre Kunden an. Diese Signale können entweder über die jeweilige Software abgerufen oder aber per Mail als Newsletter bezogen werden. In einigen Fällen werden dabei monatliche Gebühren fällig, die je nach Anbieter zwischen einem und 20 Euro liegen können. Wichtig ist dabei, dass die Forex-Signale für die wichtigsten Währungspaare regelmäßig (im Idealfall mehrmals täglich) eingestellt werden und somit eine tatsächliche Hilfe beim Handeln sind.
