Was ist Forex?
Hauptakteure am Devisenmarkt sind die Banken, die dort als Broker und Spekulanten tätig sind. Das Devisenkursrisiko für den Kauf und Verkauf von Währungen tragen sie dabei selbst. Der Handel findet zwischen den Banken statt. Eine Börse als Mittler wird hier nicht eingesetzt. Natürlich können auch Unternehmen und Privatpersonen am Forex handeln, dies geschieht jedoch sehr selten. Zudem handeln die Zentralbanken am Forex. Sie greifen zur Not ein, wenn das Devisenmarktgleichgewicht zu kippen droht.
Bei dem Handel mit Währungen wird immer getauscht. Man kann also nicht nur Britisches Pfund kaufen sondern man tauscht zum Beispiel Britisches Pfund gegen Euro. Wichtig anzumerken ist, dass der Handel weitestgehend gesetzlich unreguliert ist. Einigen sich zwei Banken auf einen Kurs, kommt der Handel zustande.
Am interessantesten für den Forex sind die großen Währungen, also Britisches Pfund, Dollar, Euro, Schweizer Franken und der japanische Yen. Das heißt es werden all jene Währungen gehandelt, die aus starken Wirtschaftsräumen kommen bzw. die aus einem Land mit einem besonders starken Finanzplatz kommen. Wegen oftmals starker Kursschwankungen ist es möglich, in relativ kurzer Zeit vergleichsweise hohe Gewinne einzustreichen. Dabei muss der Einsatz gar nicht so hoch sein. Im Gegensatz zu der regulären Börse kann am Forex, außer an Wochenenden, rund um die Uhr gehandelt werden. Dies erlaubt es, auf besondere Ereignisse sofort zu reagieren. Durch den Onlinehandel wird der Forex neuerdings aber auch vermehrt am Wochenende gehandelt. Die meistgehandelten Währungen sind der US-Dollar und der Euro. Zwischen diesen beiden Währungen findet die Mehrzahl der Tauschgeschäfte am Forex statt.
Die Teilnahme am Forex ist denkbar einfach. Neben genügend Kapital wird nur ein Zugang (über einen FOREX Account) zum Markt benötigt. Diesen bekommt man bei verschiedenen, speziellen Forexanbietern. Dort erhält man auch nützliche Tipps und Währungstools, um den Handel am Forex zu erleichtern.